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Bulle

Anmeldedatum: 04.06.2007 Beiträge: 71
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Verfasst am: 06.09.2009 08:57 Titel: |
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Wann können sich unser völlig überzahlten Politker eigentlich mal mit vernünftigen Aufgaben beschäftigen ?
Zuschläge für Dienste zu ungünstigen Zeiten voll versteuern ? Ja, aber dann erwarte ich auch 100% Zuschlag am Wochenende/Feiertag !!!
@Schichti :
Vielen Dank für die Aufklärung - kurz vor der Wahl  _________________
Immer mit dem Kopf durch die Wand  |
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Schichti
Anmeldedatum: 08.09.2007 Beiträge: 165
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Verfasst am: 23.09.2009 12:14 Titel: |
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Höhere Steuern und Maut
Ökonomen sagen hohe Belastungen voraus
Für Ökonomen sind die Steuersenkungspläne von Union und FDP nicht bezahlbar. Das Loch im Staatshaushalt ist riesig und kann nur mit höheren Steuern oder einer Pkw-Maut gefüllt werden.
Die Bundesbürger müssen sich nach Ansicht führender Ökonomen in den nächsten Jahren statt auf Steuersenkungen auf deutlich höhere Belastungen einstellen. Anders werde sich das gigantische Loch im Staatshaushalt nicht schließen lassen, sagten die Experten, Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter und Regierungsberater Clemens Fuest, der "Süddeutschen Zeitung".
Denkbar wäre demnach unter anderem eine Anhebung der Mehrwert- und der Grundsteuer. Auch eine Pkw-Maut komme infrage. Steuerentlastungen, wie sie FDP und CSU versprechen, bezeichneten die Ökonomen dem Bericht zufolge dagegen als illusorisch.
Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium, Fuest, sagte der Zeitung, die Steuersenkungspläne der FDP seien weder bezahlbar, noch förderten sie das Wachstum. Profiteure wären vor allem Besserverdiener, die das Geld nicht ausgäben, sondern zur Bank brächten. "So etwas kann man sich nur leisten, wenn der Staat zu viel Geld hat", sagte der Ökonom.
Um das Haushaltsloch mittelfristig zu verkleinern, seien zudem eine maßvolle Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Beseitigung von Ausnahmeregelungen und eine höhere Grundsteuer nötig. Hinzukommen müssten Ausgabenkürzungen, die allerdings erst nach mehreren Jahren wirkten. 2010 müsse man sich mit dem Rekorddefizit abfinden, sagte Fuest.
Ähnlich äußerte sich Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Walter: Er sprach sich für Lohnzurückhaltung im öffentlichen Dienst, geringere Sozialleistungen und den Abbau von Subventionen etwa bei den erneuerbaren Energien aus. Diese Förderung sei nicht mehr nötig. Zudem werde man weder um eine Mehrwertsteuererhöhung noch um eine Pkw-Maut herumkommen.
Quelle: http://www.n24.de/news/newsitem_5450498.html
Noch Fragen????
Der beste ist der, von der Deutschen Bank, klar der Öffentliche Dienst soll den Scheiß bezahlen den die Bangster angerichtet haben... lach, lach
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Schichti
Anmeldedatum: 08.09.2007 Beiträge: 165
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Verfasst am: 22.12.2009 03:28 Titel: Und los gehts ! |
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Können, Wollen, Sollen
Ein Staat, der Leistung will, muss dafür auch etwas tun
Von Heribert Prantl
Der Staat hat kein Geld - sagt Wolfgang Schäuble. Also weist er die Forderung nach fünf Prozent Lohnerhöhung für Krankenschwestern, Erzieher, Sachbearbeiter und sonstige Angestellte im öffentlichen Dienst mit Abscheu und Empörung zurück. Hat der Staat wirklich kein Geld? Er hat es gehabt, als er die Konjunkturprogramme auflegte. Er hat es auch gehabt, als die Banken gerettet wurden. Er hat es gehabt, als er die Kurzarbeit in der Industrie finanzierte. Und jüngst hat er auf viel Geld verzichtet, als er den Hoteliers eine unsinnige Senkung der Mehrwertsteuer zuschusterte. Ob der Staat ein bisschen mehr Geld für seine Angestellten hat, ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens und Sollens.
Der Staat sollte: Die Gehälter der Angestellten im Dienst von Bund und Kommunen haben in den vergangenen zehn Jahren deutlich weniger zugelegt als die Löhne in der Bau-, Chemie- oder Metallindustrie (jedenfalls dann, wenn man die Tariflöhne zum Maßstab nimmt). Heute freilich geht es den Metallarbeitern ziemlich mies, an mehr Geld ist dort gar nicht zu denken und die Gewerkschaft ist glücklich, wenn sie Arbeitsplätze retten kann. Sollen die Krankenschwestern und Erzieher in den miesen Zeiten für Metallarbeiter so behandelt werden wie diese, auch wenn dies in deren guten Zeiten nicht so war? Das wäre erstens ein merkwürdiges Gerechtigkeitsverständnis und zweitens ein Konjunkturkiller.
Schon wahr, die Arbeitsplätze beim Staat sind sicherer als in der Metallindustrie. Aber von dieser Sicherheit kann die Krankenschwester auch nicht herunterbeißen. Ein Staat, der Leistung will und motivierte Mitarbeiter braucht, muss dafür auch etwas tun. Drei Prozent wären da ein kleines Zeichen.
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Claus
Anmeldedatum: 27.04.2007 Beiträge: 5 Wohnort: Duisburg-Rheinhausen
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Verfasst am: 05.06.2010 14:07 Titel: |
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So schlimm kann der Schichtdienst doch gar nicht sein !!!
Das war ironisch.
Dazu folgender Fall:
Bis zum 01.04.2010 war ich Angehöriger der BPOLI Düsseldorf Flughafen. Und da ist es so, das man keine Nachtschicht bmachen mußte, wenn man es nicht wollte. Stattdessen ging man zur Früh oder Spätschicht in eine andere Dienstgruppe und verrichtete den sogenannten Flex-Dienst.
In meiner ehemaligen Dienstgruppe befanden sich aber Beamte die sich regelrecht darum gestritten haben wer Nachtdienst machen darf und wer nicht.
(Es wurden von 35 Mitgliedern der Dienstgruppe nur 14 Leute für die Nachtschicht benötigt)
Also ist doch die Nachtarbeit gar nicht so schlimm, oder ??
Ich für meinen Teil bin etwa 28,5 Jahre im Schchtdienst tätig gewesen und habe es nun geschafft aus dem Schichtplan Modell heraus zukommen, da ich seit dem 01.04.2010 zur MKÜ gehöre und da überwiegend im Tagesdienst arbeite.
Es ist ein neues Lebensgefühl. Dafür habe ich auch in kauf genommen doppelt soweit zur Diensstelle zu fahren und keinem Rahmendienstplan mehr anzugehören. _________________ Gruß Claus |
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Offi Moderator

Anmeldedatum: 03.09.2005 Beiträge: 178
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Verfasst am: 05.06.2010 17:51 Titel: |
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@ Claus
so wie Du auch -ironisch- festgestellt hast, ist und bleibt Schichtdienst belastend.
Nun gibt es "gute" und "schlechte" Schichtplanmodelle - und leider geht die aktuelle AVZ auf die Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen im Schichtdienst nicht zufriedenstellend ein. Wenn ein "kurzer" Wechsel gewünscht wird und dadurch eine längeres "Dienstfrei" möglich wird, sind sicherlich viele Kolleginnen und Kollegen dafür - nur die AZV nicht....
Doch um Deinen Vergleich mit den Nachtschichten aufzugreifen - ja es gibt Dienststellen (insbesondere Flughäfen, mit Nachtflugverbot), bei denen nachts nicht viel los ist und die Stärke reduziert werden kann.
Ein Grund, warum die Kollegen "gerne" diese Nachtschicht machen, ist sicherlich um die volle Wechselschichtzulage zu bekommen !
Dies hat also nichts damit zu tun, dass die Kolleginnen und Kollegen "gerne" diese Schichten machen möchten.
Gut finde ich, dass die Regierung wenigstens zwei weitere ZU-Tage den Kolleginnen und Kollegen im Schichtdienst zugebilligt hat - ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. _________________
ffi |
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